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Unsere
Praktikumsrichtlinien.
Es gibt Schlimmeres.
Topics:

Wer
kriegt ein Praktikum bei under colour?
Was bringt ein Praktikum bei under colour?
Wie bewerbe ich mich?
Wer
kriegt ein Praktikum bei under colour?
Stellen
wir zunächst einmal fest, wer keines kriegt:
An allererster
Stelle stehen Teilnehmer von beruflichen Fortbildungsmaßnahmen,
die von den Arbeitsämtern gefördert werden (speziell:
der sechsmonatige Lehrgang, dessen Absolventen unter der Bezeichnung
"DTP-Fachmensch" auf die Arbeitgeber losgelassen werden).
Der vollständige Boykott solcher Maßnahmen ist die einzige
Möglichkeit, die Arbeitgebern zur Verfügung steht, um
die leichtfertige und bequeme Bewilligung dieses Steuergrabes für
die entsprechenden behördlichen Arbeitsvermittler unattraktiver
zu machen.
Außerdem
vergeben wir niemals mehrere Praktikumsplätze für dieselbe
oder sich überschneidende Laufzeit. Mehr als einen Praktikanten
gleichzeitig verkraften wir einfach nicht.
Wir akzeptieren
keine Praktikanten für den kaufmännischen Teil unseres
Arbeitsspektrums, sondern lediglich für den technischen und
gestalterischen Bereich unserer produktiven Arbeit. Worum es dabei
geht, kann man sich in unserem Portfolio
und im Bereich Leistungen
anschauen.
Darüberhinaus
haben wir keine speziellen Vorlieben oder Abneigungen. Wir akzeptieren
kurze Praktikalaufzeiten ab einer Woche genauso wie längere
Laufzeiten bis zu einem Jahr. Eine Altersuntergrenze haben wir ebensowenig
wie eine Obergrenze. Die Zweckbindung des Praktikums spielt für
uns ebenfalls keine Rolle, abgesehen von der zuoberst erwähnten
Ausnahme.
Ob ein Praktikum zustandekommt oder nicht, muß im jeweiligen
Einzelfall entschieden werden. Unsere wichtigsten Entscheidungskriterien
hierbei sind:
Der Bewerber muß den Eindruck vermitteln, die Inhalte des
avisierten Praktikums erfassen zu können. Wenn wir den Eindruck
haben, daß jemand ein Praktikum mit völlig falschen Illusionen
angeht, ziehen wir den Zahn lieber schnell und schmerzarm.
Das Praktikum muß
sich entsprechend seinem Ausbildungszweck auf das beziehen, was
wir zu vermitteln haben. Wir vergeben keine Praktika, um "die
Leute von der Straße zu holen."
Bei Kurzpraktika
(1 bis 4 Wochen) muß eine intensivere didaktische Betreuung
des Praktikanten erfolgen als bei längeren Maßnahmen.
Sehen wir uns aus betrieblichen Gründen nicht in der Lage,
diese Betreuung im avisierten Zeitraum zu leisten, kann das Praktikum
nicht zustandekommen.
Praktika längerer
Dauer hingegen bedingen, daß der Bewerber auch charakterlich
in unseren Betrieb paßt. Darüber zerbrechen wir uns allerdings
weniger den Kopf, als es der Bewerber tun sollte: Wer nicht genauso
gut einstecken wie austeilen kann, lernt hier das "Sozialgefüge
Arbeitsplatz" eben von der rauhen Seite kennen.
[nach
oben]
Was
bringt ein Praktikum bei under colour?
Unsere
streng erscheinenden Anforderungen kommen nicht von ungefähr.
Wir nehmen das Praktikum als (Weiter-)Bildungsmöglichkeit sehr
ernst; ernster, als es manchem Praktikanten lieb ist. Wer ein leidiges
Schulpraktikum möglichst schmerzlos absitzen möchte, sollte
sich lieber woanders bewerben. Wer dagegen wirklich etwas lernen
möchte, ist bei uns an der richtigen Adresse.
Bei uns
kochen die Praktikanten nicht öfter Kaffee als der Chef. Dazu
hätten sie auch gar keine Zeit. Denn ein Praktikum besteht
aus Arbeit (ansonsten hieße es ja wohl "Theoretikum").
Wer Erfahrungen sammeln möchte, kann das am effizientesten
in Bereichen tun, in denen er noch keine hat. Deshalb sehen wir
keinen Sinn darin, Praktikanten vornehmlich mit Themen zu konfrontieren,
die sie schon beherrschen. Was ein "erfolgreiches" Praktikum
auszeichnet, sind die Erkenntnisse, die der Praktikant zur Unterstützung
seiner späteren Entscheidungen für den Bildungs- oder
Berufsweg erlangt. So unterschiedlich diese Erkenntnisse sein können,
so unterschiedlich sind auch die Anforderungen, die ein Praktikum
an alle Beteiligten stellen kann. Wir bemühen uns, diese Anforderungen
für jeden Einzelfall zu ermitteln und im Praktikumsverlauf
zu berücksichtigen.
Erwarten kann ein Praktikant bei uns folgendes:
Im Rahmen unserer Kompetenzen betreiben wir Fähigkeits- und
Neigungsförderung, sofern es nicht dem Praktikumszweck widerspricht.
Praktikanten haben
alle Arbeiten zu verrichten, zu denen auch die regulären Arbeitskräfte
herangezogen werden, und auch im gleichen Maße (gilt nicht
in vollem Umfang für Minderjährige). Ausnahmen werden
nicht gemacht.
Praktikanten werden
nicht in die Produktionsarbeit einbezogen (außer auf eigenen
Wunsch und bei entsprechender Befähigung), sondern bekommen
eigene Aufgaben zugeteilt, die sich in der Regel mit weitgehend
isolierten Problemstellungen befassen.
Die Aufgabenstellungen
werden praxisorientiert definiert: Im ersten Schritt mag es genügen,
die Möglichkeiten eines Werkzeugs kennenzulernen, ohne seine
Brauchbarkeit für einen bestimmten Anwendungszweck zu kennen.
Im zweiten Schritt muß aber jeweils erprobt werden, wie diese
Möglichkeiten zur Erfüllung einer konkreten Anforderung
genutzt werden können. Ziel jedes Lernabschnittes ist, daß
der Weg durch das Ziel definiert wird und nicht umgekehrt.
Was man schon weiß,
muß einem keiner mehr erzählen. Vorkenntnisse des Praktikanten
werden berücksichtigt und die Aufgabenstellungen darauf aufgebaut.
Leider ist es aber oft der Fall, daß vorhandene Vorkenntnisse
derart verfälscht und lückenhaft sind, daß man sie
nur als wertlos ansehen, über Bord werfen und ganz von vorn
anfangen kann.
Man kann nicht
behaupten, daß wir Praktikanten bezahlen. Bei Praktika, die
kürzer als drei Monate dauern, erfolgt grundsätzlich überhaupt
keine Vergütung. Bei längeren Praktika unter Umständen
schon, aber das geht niemals über etwas hinaus, was man allenfalls
als Taschengeld bezeichnen könnte. Material, das für Lernzwecke
verbraucht wird, geht allerdings grundsätzlich auf unsere Kosten.
[nach
oben]
Wie
bewerbe ich mich?
Halt,
stop mal - du hast doch wohl nicht einfach auf den Link am Seitenanfang
geklickt, ohne dir erst einmal die beiden vorigen Absätze durchzulesen?
Na gut, war nur 'ne Frage.
Also,
zunächst einmal hätten wir gern eine E-Mail von dir (Du
kannst unser Feedback-Formular
dafür benutzen). Bitte nicht anrufen, das kommt in Streßphasen
nicht besonders gut.
Folgendes möchten wir gleich zu Anfang von dir wissen:
Wie heißt du, wo wohnst du, wie alt bist du?
Warum möchtest/mußt
du ein Praktikum ableisten?
Wie lange soll
das Praktikum dauern?
Wann soll es stattfinden?
Wir melden
uns dann auf jeden Fall bei dir, entweder per E-Mail oder telefonisch.
Wenn wir für die gewünschte Zeit keinen Praktikumsplatz
frei haben, hat sich die Sache leider erledigt. Wenn doch, verabreden
wir einen Vorstellungstermin und lernen uns kennen. Alles weitere
ergibt sich dann.
[nach
oben]
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